Mein Weg zum Meer – der Plan, das Leben und eine entscheidende Kurve
- Markus Meier
- 15. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ich bin zurück von meiner "Reise zum Meer" – und es kam anders, als ich geplant hatte. Ursprünglich wollte ich dem Rhein bis nach Amsterdam folgen, aber in Duisburg war mein Weg zu Ende. Ich hatte die Distanz unterschätzt und keine Rückreisemöglichkeit gefunden.
Anstatt Frustration zu empfinden, war diese ungeplante Kursänderung eine wichtige Lektionen. Sie hat mir gezeigt, dass das Leben – genau wie eine Velotour – oft einen eigenen Rhythmus hat, dem man sich anpassen muss.
Statt an einem starren Plan festzuhalten, ist es eine Stärke, sich für eine neue, bessere Route zu entscheiden.
Mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit für die erlebten Kilometer (124, 124, 82, 84, 77 und 119) und die überwältigende Natur, teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse:
Der Plan ist nur ein Startpunkt. Manchmal muss man den anfänglichen Plan loslassen und flexibel sein, wenn die Realität es erfordert. Das ist kein Scheitern, sondern ein mutiger Schritt, um auf sich selbst zu hören und die eigenen Grenzen zu respektieren.
Wenig ist oft mehr. Ich war bereits mit wenig Gepäck unterwegs, aber meine Erfahrung hat mir gezeigt: Für meine nächste grosse Reise werde ich noch bewusster entscheiden, was ich wirklich brauche und was Ballast ist.
Glaube an dich. Grosse Anstrengungen lassen sich bewältigen, wenn man an sich glaubt. Es gibt Momente, in denen man aufgeben möchte, aber die eigene innere Stärke trägt einen weit – oft weiter, als man denkt.
Lebe im Jetzt. Warte nicht auf den "richtigen" Moment in der Zukunft. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um einen Traum zu verwirklichen, eine neue Richtung einzuschlagen oder sich einer Herausforderung zu stellen. Das Leben wird nicht einfacher, es wird nur reicher an Erfahrungen, wenn wir es mutig in die Hand nehmen.
Meine Reise führte mich nicht bis zum Meer, aber sie brachte mich näher zu mir selbst. Das ist das wahre Ziel.




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